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SchwachPerfekt 

Am vergangenen Wochenende bin ich bei meinem lieblingswettkampf in Viernheim an den Start gegangen. Ich schätze diesen Wettkampf, weil meistens ohne Neo geschwommen wird, weil die Radstrecke sehr anspruchsvoll ist und weil das Laufen ganz flach ist Wink

Wir hatten uns alle auf 30 Grad und Sonne, laut Wetterbericht, eingestellt. Leider wurden wir von Gewittern und Regen überrascht.

Schwimmen

Das Schwimmen verlief für mich sehr gut und ich konnte mich bereits in eine sehr gute Ausgangssituation bringen.

Rad

Voll motiviert stieg ich auf mein Rad und trat beherzt in die Pedale.. bis zur ersten 90 Gard Kurve nach 2km. Der Feldweg hatte durch den Dreck eine seifige Oberfläche entwicklt. In der Kurve verlor ich die Kontrolle über das Rad fuhr über das Grün und schliderte in Schlangenlinien wieder auf die Fahrbahn. Ein Schock für mich, da ich bisher noch keinen Sturz bei einem Rennen hatte.. mit weichen Knien fuhr ich weiter. Die Sicherheit hatte ich aber in dieser Kurve verloren und mein Selbstvertrauen über meine Fahrkünste auch. Auf den schwierigen Abfahren der Radstrecke verlor ich Sekunde um Sekunde.

Als ich dann auch noch Probleme mit meiner Schlatung bekam, zweimal in der Abfahrt absteigen musste, um die verklemmte Kette zu entwirren, war meine Moral am Boden. Weiter ging es mit zwei Autos die sich auf der Strecke verirrt hatten und meinten uns anzupfeifen .. nach dem Motto " was wollen den die blöden Radfahrer hier" und zum guten Schluß kam kurz vor mir auch noch die Bahnschranke runter und brachte mich voll aus dem Rhythmus. Ein Glück fuhr mich ein Freund an " mach das jetzt fertig, es ist nichts vergeben" (Danke dafür ;-) Also kurbelte ich bis zum Wechsel und versuchte mal wieder beherzt loszulaufen ..

Laufen

haha.. zu früh auf Laufen gefreut, denn meine Beine wollten so überhaupt nicht. Die 10km wurden zur Qual! Nach 7km dachte ich, ich gehe rückwärts. Zum guten Schluss musste ich sagar noch meinen Zieleinlauf verteidigen gegen Jutta Schäfer.. oje das tat weh!!!

Völlig fertig im Ziel und auch ein wenig frustiert aufgrund der vielen Patzer, verzog ich mich in de Schatten. Irgendwann bekam ich mit, dass ich dank der Zeitgutschrift der Schranke doch noch 3. geworden war. Die bestätigte wiederrum " Kämpfen ist nie umsonst" und "meist gibt es ein Happy End" Smile

Das ganze hat mich allerdings doch einige Körner gekostet und ich überlege noch welche Wettkämpfe ich dieses Jahr noch angehen möchte.

Eure Meike